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Lüneburg: Vom Industriehafen zum produktiven Lebensraum

Das Zukunftsbild Lüneburg 2045 zeigt die Transformation eines ehemaligen Hafen- und Industrieareals zu einem lebendigen Quartier am Wasser. Energieproduktion, Kreislaufwirtschaft, gemeinschaftliche Nutzung und Freizeit greifen ineinander und machen sichtbar, wie nachhaltige Stadtentwicklung, Arbeit und Alltag räumlich zusammenfinden können.

Ein Ort im Wandel

Lüneburg ist historisch eng mit Handel, Wasserwegen und Produktion verbunden. Das Zukunftsbild „Lüneburg 2045“ greift diese Geschichte auf und denkt sie weiter: Der Hafen bleibt Arbeitsort – wird aber zugleich zu einem offenen, nutzbaren Stadtraum.

Statt abgeschotteter Industrieflächen entsteht ein produktives Quartier, in dem Wirtschaft, Energie, Freizeit und Gemeinschaft sichtbar zusammenwirken.

Arbeiten, Produzieren und Kreisläufe vor Ort

Im Bild wird deutlich, dass Produktion auch im urbanen Raum stattfinden kann. Werkstätten, Kooperationsflächen und Upcycling-Angebote sind offen zugänglich und Teil des Alltags. Materialkreisläufe, Reparatur und Wiederverwendung werden räumlich erfahrbar – nicht versteckt, sondern mitten im Quartier.

So entsteht ein Ort, an dem Wertschöpfung lokal bleibt und Arbeit wieder sichtbar und verständlich wird.

Hafenquartier Lüneburg

Luftaufnahme des Industriehafens in Lüneburg 2025 – Lagerhallen, LKW-Verkehr, Umschlagsflächen und konventionelle Hafeninfrastruktur. Zukunftsvision des Lüneburger Hafenquartiers 2045 – nachhaltiges Uferquartier mit grüner Architektur, urbaner Landwirtschaft, erneuerbaren Energien und Freizeitbereichen am Wasser.

Reinventing Society & loomn (CC BY-NC-SA 4.0)

Energie und Infrastruktur als Teil des Stadtbildes

Energieerzeugung ist im Zukunftsbild kein Randthema, sondern integriert: Solaranlagen, Wasserflächen und technische Infrastruktur sind Teil des öffentlichen Raums. Auch der Hafen bleibt aktiv – etwa für den Transport klimafreundlicher Energieträger.

Die Botschaft ist klar: Nachhaltige Energieversorgung funktioniert nicht abseits der Stadt, sondern in Verbindung mit ihr.

Wasser, Grün und Freizeit

Das Quartier öffnet sich zum Wasser. Uferbereiche sind zugänglich, begrünt und vielseitig nutzbar. Spielplätze, Wege, Aufenthaltsflächen und kleine Strände machen das Areal zu einem Ort für Alltag und Erholung – für unterschiedliche Altersgruppen und Nutzungen.

Grünflächen und Wasser wirken dabei klimaregulierend und schaffen eine hohe Aufenthaltsqualität.

Gemeinschaft statt Monofunktion

Lüneburg 2045 zeigt einen Ort ohne klare Trennung zwischen Arbeiten, Leben und Freizeit. Cafés, gemeinschaftliche Orte, Spiel- und Bewegungsflächen liegen direkt neben Produktions- und Energieinfrastruktur. Das Quartier lebt von Nutzungsgemisch und Offenheit.

So entsteht ein Stadtteil, der nicht nur effizient, sondern auch sozial resilient ist.

Fazit: Zukunft am Wasser

Das Zukunftsbild Lüneburg 2045 zeigt, wie ehemalige Industrie- und Hafenflächen zu lebendigen, produktiven Lebensräumen werden können. Es verbindet Arbeit, Energie, Kreislaufwirtschaft und Freizeit zu einem neuen Stadttypus – offen, nachhaltig und gemeinschaftlich.

Ein Bild, das zeigt:
Zukunft entsteht dort, wo Stadt wieder produziert, teilt und lebt.

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